Ansprechpartner "Patenschaften"

 

birgit

WilliM steffanie  
Name: Birgit Oberkötter Willi Meyer Stefanie Marx-Bleikertz  
Aufgabe: Sprachpatenschaften  Patenschaften (allgemein) WhatsApp-Gruppe "Paten"   
E-Mail:

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Telefon: 0178/179 2673 02207/2234  0160/611 9280   
Kurzinformation:

pdficon

 



Aktuelle News und Berichte aus der Kategorie "Patenschaften"

Der Raum im Pfarrheim war mit rund 40 Personen gut gefüllt. Neben Bürgermeister Heider waren als Gemeindevertreter Ute Rupke und Björn Bauer mit dabei. Außerdem gab es Besucher vom Arbeitskreis Asyl aus Odenthal sowie von der "Neuen Heimat Bergisch Gladbach. Alle waren gespannt auf Raphaela Hänsch.

Wir hatten relativ spontan entschieden, einfach mal DANKE zu sagen. Trotz der knappen Anmeldefrist waren am 09. Dezember ca. 50 Helferinnen und Helfer anwesend.

{tab Rückblick}

Sechs Wochen sind gerast – viele der offenen Punkte sind noch in Arbeit. Die Patenliste ist in einer „Baustellenversion“  fertig, d.h. alle Paten sind  –soweit sie bekannt sind-  erfasst und im Fluchtpunkt-System hinterlegt. Somit ist es jetzt möglich, allen Paten die für sie nötigen Informationen zeitgleich zukommen zu lassen.  Außerdem hat  Stefanie Marx  diese Version der Liste als Grundlage für die Befragung zum Thema Nachhilfe genutzt. 

{tab Allgemeines}

Über ein Jahr Flüchtlingsarbeit liegt hinter uns.
Seit dem Start im Januar 2015 hat sich sehr viel getan, aber auch sehr viel verändert. Ging es anfangs fast „nur“ darum, die Asylbewerber gastfreundlich zu empfangen und bei den ersten Schritten zu helfen, sind wir jetzt mehr und mehr konfrontiert mit den Herausforderungen, die das Asylverfahren mit sich bringt.

Für die einen heißt es auf einmal Abschied nehmen, andere benötigen Hilfe bei der Wohnungs- und Jobsuche oder Unterstützung, weil die Verfahren und Wartezeiten undurchsichtig und zu lang sind. Hinzu kommt, dass diverse Ereignisse und die Berichterstattung in den Medien das Stimmungsbild auch in Kürten verändert haben.

Bisher gab es für die ehrenamtlichen Helfer/–innen kaum eine direkte Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen über das, was jeder Einzelne jeden Tag erlebt. Deswegen hatten wir für Freitag, den 16. September 2016 eingeladen zum ersten WAS-ICH-SCHON-IMMER-MAL-LOS-WERDEN-WOLLTE-Abend.

Thematische Vorgaben gab es keine, aber schon bei der Vorstellungsrunde der 25 Helferinnen und Helfer ergaben sich die Themenschwerpunkte:

  • Deutschkurse
  • Paten(schaften) 
  • Umgang / Hilfestellung / Unterstützung bei Frustration/Respektlosigkeit
  • Schule
  • Hausbetreuung
  • Integration

Diese wurden dann nacheinander abgearbeitet und die Probleme sowie Lösungsansätze formuliert.

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{tab Thema Deutschkurse}

Als erstes berichtete Peter Buschhüter – im Kernteam zuständig für dieses Thema -über die Erfahrungen der Lehrer/-innen für die ehrenamtlichen Deutschkurse. Gab es anfangs noch einen regen Zulauf zu diesen Kursen, ist jetzt bedingt durch Integrationskurse und Maßnahmen der Agentur für Arbeit die Teilnehmerzahl deutlich zurückgegangen. Die Pünktlichkeit der Teilnehmer und die Unregelmäßigkeit der Teilnahme sind die Hauptkritikpunkte, die bei den ehrenamtlichen Lehrerinnen und Lehrern zu Frustration geführt haben.

Mittlerweile gibt es deswegen nur noch zwei Kurse, einer findet in der Grundschule Kürten statt und einer im Jugendheim Biesfeld, jeweils betreut von zwei Lehrkräften.
Aktuelle Infos hierzu sind auf der Homepage unter den Arbeitsbereichen zu finden.

Nachgefragt wurde noch, ob die ehrenamtlichen Lehrerinnen und Lehrer bereit sind, Nachhilfe zu geben. Dieses Thema nimmt Peter Buschhüter in die Lehrerkonferenz mit.

Der zweite Teil beschäftigte sich mit den Integrationskursen. Hier fehlt es an Infos über Stundenzahl und die genauen Formalitäten. Diese sind nun in unserer Wissensdatenbank zu finden:

http://fluchtpunkt-kuerten.hilger-mueller.de/index.php/wissensdatenbank/188-informationen-zu-den-integrationskursen

 

{tab Thema Patenschaften}

Alle Paten, die bisher nicht in der Patengruppe "Schanze" aufgefangen wurden, fühlten sich absolut schlecht betreut. Außerdem ist die bisherige Patenliste nicht transparent. Im nächsten Kernteam-Treffen am 26.09.16 muss überlegt werden, wie dieses Thema weiter betreut werden soll und durch wen. Stephanie Marx hat angeboten, die entsprechenden Paten auf Wunsch mit in die WhatsApp-Gruppe für Paten aus Schanze aufzunehmen.

Die bisherigen „Schanzer“ Patentreffen werden zukünftig entfallen, da die WAS-ICH-SCHON-IMMER-MAL-LOS-WERDEN-WOLLTE -Abende nun regelmäßig alle sechs Wochen durchgeführt werden. Hier wollen wir zukünftig auch neue Interessenten mit hinzunehmen, so dass diese auch gleich sehen, welche Probleme bei der ehrenamtlichen Tätigkeit auftauchen können.

Angeregt wurde, dass man alle Ratgeber und Informationen für Neuankömmlinge sowie für neue Helfer/innen zu Paketen zusammenfasst, die den Personen dann an die Hand gegeben werden können. Außerdem sollte eine Checkliste für Neuankömmlinge eingeführt werden, so dass alle dieselben Informationen zum selben Zeitpunkt haben. So kann es dann nicht mehr passieren, dass zum Beispiel Mobiltickets nicht ausgegeben werden.


Zum Thema Krankheit, Arztbesuche und Krankenkassenkarte erläuterte Frau Rupke von der Gemeindeverwaltung nochmal kurz die Abläufe. Den ankommenden Asylbewerbern steht nur eine Notversorgung zu, das heißt zum Beispiel, dass bei Zahnschmerzen die einfachste mögliche Lösung bezahlt wird. Ein Zahn wird dann gezogen, wenn die Schmerzen damit beseitigt werden können. Ein Anrecht auf andere Behandlung besteht nicht.

Um einen Arzt aufsuchen zu dürfen, müssen die Asylbewerber bei der Gemeindeverwaltung (Herrn Hecker) einen Krankenschein abholen, mit dem sie zu einem Allgemeinmediziner in Kürten gehen dürfen.
Stellt dieser eine Überweisung zu einem Facharzt aus, muss diese im Sozialamt genehmigt werden.

Nach 15 Monaten Aufenthalt in Deutschland erhalten die Asylbewerber eine Krankenkassenkarte, meistens von der AOK. Ab diesem Zeitpunkt stehen Ihnen alle Leistungen der Krankenkasse zu, die auch jeder gesetzlich Versicherte erhält.

Ein weiterer Punkt, der mit aufgebracht wurde, ist der Umgang mit Girokonten, Geld, Bankkarten und eventuellen Verträgen, die abgeschlossen werden. Bei alledem ist auch das Aufbewahren von Unterlagen und eine gewisse Anleitung für die Flüchtlinge vonnöten.

Im letzten Jahr gab es eine Einigung mit der Raiffeisenbank, so dass es grundsätzlich für die Asylbewerber nicht mehr möglich ist, ihre Bankkarte für die Zahlung nur mit Unterschrift einzusetzen. So soll verhindert werden, dass die Konten überzogen werden und Lastschriften nicht eingelöst werden.

Mit der Kreissparkasse Köln gibt es eine solche Lösung noch nicht. Letzter Stand ist, dass hausintern Verantwortlichkeiten hin und her geschoben werden. Wir werden am Ball bleiben.

Um Informationen über die Gemeinde und wichtige Adressen sowie Ansprechpartner an die Flüchtlinge weitergeben zu können, werden wir prüfen, ob die so genannte „Integreat App“ eingeführt wird. Diese ermöglicht es, Gemeinde-Informationen mehrsprachig abzulegen.

Insgesamt wurde klar, dass hier unterschiedliche Kulturen aufeinanderprallen und es wichtig wäre, mehr über die anderen Kulturen zu erfahren.

{tab Thema Hausbetreuung}

Spätestens bei der Nachfrage „Was ist die Aufgabe eines Hausbetreuers?" wurde deutlich, dass es zwischen Paten und Hausbetreuern kaum noch Grenzen gibt, außer den unterkunstspezifischen Themen.

Für die großen Unterkünfte stehen Hausbetreuer zur Verfügung, bei Wohnungen für Familien sind es meist Paten. Wichtig für die Zusammenarbeit mit der Gemeinde ist, dass die Hausbetreuer bzw. Paten für die jeweilige Unterkunft bekannt sind, damit nicht mehrfach Informationen weitergegeben werden müssen.

Hierzu ist dringend eine aktuelle Liste der Hausbetreuer und Paten nötig, auch im Hinblick auf den Kontakt zur Arbeitsgruppe "Jobs für Flüchtlinge".

Vor kurzem gab es den ersten Fall, bei dem ein - bei der Ankunft - Minderjähriger aus der Betreuung des Jugendamtes und der entsprechenden Wohngruppe herausgenommen wurde und einer normalen Unterkunft zugewiesen wurde, da er volljährig wurde. Hierzu sollte es feste Abläufe geben.

{tab Thema Unterstützung bei Frustration/Respektlosigkeit}

Im Laufe der Begleitung von Asylbewerbern kann es immer wieder dazu kommen, dass es Ärger mit Bewohnern oder Auseinandersetzungen unter verschiedenen Religionsgruppen gibt.

Hier wurde darum gebeten, Ansprechpartner zu benennen, die kontaktiert werden können. Angeboten haben sich hierfür:

  • Willi Broich und Birgit Oberkötter

Außerdem sollte von der Gemeindeseite her Raphael Fuchs informiert werden.

Sollte allerdings direkte Gewalteinwirkung mit im Spiel sein oder Gefahr im Verzug, ist es unabdingbar, die Polizei über die Notrufnummer 110 einzuschalten.

{tab Thema Schule}

Dieses Thema wurde durch die Paten eingebracht, die sich überwiegend um Familien kümmern. Alle haben bemerkt, dass es den Flüchtlingskindern oft sehr schwer fällt, dem Stoff in der Schule zu folgen. Auch die Pubertät stellt ein Problem dar.

Allerdings konnte dieses Thema nicht mehr ausführlich behandelt werden, da die Zeit schon recht fortgeschritten war. Dieses Thema sollte beim nächsten WAS-ICH-SCHON-IMMER-MAL-LOS-WERDEN-WOLLTE-Abend nochmal aufgegriffen werden.

Speziell ging es hier um die Einzelförderung oder Nachhilfe für Flüchtlingskinder und um die Situation derer, die die Gesamtschule Kürten besuchen.

{tab Thema Integration}

Hier gab es zwei Themen, die aber auch aus den oben genannten Gründen nicht mehr ausführlich behandelt wurden und beim nächsten Abend berücksichtigt werden sollten. Eine der Fragen war: „Wie können wir sicherstellen, dass die Asylbewerber die Maßnahmen der Agentur für Arbeit regelmäßig besuchen?“

Das zweite Thema "Wohnungen für anerkannte Flüchtlinge“ muss auch im nächsten Treffen erörtert werden.

{tab Die letzte Frage und das Fazit}

Nach über 3 Stunden der auch teilweise emotionalen Diskussion über die eingebrachten Themen ging die Veranstaltung dem Ende zu.

Zum Abschluss wurde noch die Frage nach dem Geld des Sponsorenlaufs der GSK beantwortet. Bisher gibt es einige Ideen, die den Schülern in der SV-Sitzung nach den Herbstferien vorgestellt werden.

Dieser Abend war ein guter Einstieg. Aus den Reihen der Teilnehmer war zu hören, dass solche Veranstaltungen regelmäßig stattfinden sollen. 

Das sehen wir genauso.

Daher werden die WAS-ICH-SCHON-IMMER-MAL-LOS-WERDEN-WOLLTE-Abende ab sofort alle sechs Wochen stattfinden.

Um den zeitlichen Aufwand für jeden zu begrenzen, werden die bisherigen Patentreffen aus Schanze entfallen. Außerdem wird es kein Gesamt-Treffen aller Hausbetreuer geben, sondern diese Abende sollen zum gemeinschaftlichen Austausch genutzt werden.

Nur so kann es gelingen, die Probleme zu erkennen, Lösungen zu finden und dadurch GEMEINSAM weiterhin gute ehrenamtliche Arbeit zu leisten.

Vielen Dank an alle Teilnehmer für die Themen und die mitgebrachte Zeit. Vielen Dank auch an die Gemeindevertreter Ute Rupke und Björn Bauer, die ihre Erfahrungen mit eingebracht haben.

{tab Die nächsten Termine}

Für die nächsten beiden  WAS-ICH-SCHON-IMMER-MAL-LOS-WERDEN-WOLLTE-Abende ist der Pfarrsaal in Dürscheid schon reserviert. Diese finden an den folgenden Terminen statt:

  • Freitag, den 28. Oktober 2016, 18:00 bis max. 21:00 Uhr
  • Freitag, den 09. Dezember 2016, 18:00 bis max. 21:00 Uhr

Bitte schon mal vormerken, eine Einladung zu den Terminen erfolgt rechtzeitig.

WISCHIMLOWEWO

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Am Montag, den 02. November konnte eines unserer "Patenkinder", Sammy aus Eritrea, aus dem "gelben Haus" in sein eigenes kleines Appartement in Bergisch Gladbach ziehen.

Der Aufruf über unsere beiden WhatsApp-Gruppen "Einfach helfen" und "Fluchtpunkt Notrufkette" erfolgte erst gestern Mittag. Nach kurzer Zeit hatten wir einen LKW und sechs helfende Hände zur Verfügung.

Seit unserem letzten "Allgemeinen Informationsabend" waren einige Monate vergangen, so dass es an der Zeit war, wieder einmal alle aktiven Helfer zu versammeln. Bedingt durch die turbulente Entwicklung der Flüchtlingsthematik hatten sich zwischenzeitlich auch viele Neuinteressierte gemeldet, die bei solch einem Treffen die Möglichkeit erhalten sollten, sich näher über die Arbeit zu informieren.

1. Thementreffen - Patenschaften

Flüchtlingen helfen und betreuen - Paten für Patenschaften gesucht

Zu dieser Thematik laden wir – das Netzwerk Fluchtpunkt-Kuerten – Sie zu einer Informationsveranstaltung ein.

Wann: 25. Februar 2015; 19:00 Uhr