Bunt gemischt und international – so lässt sich das Sommerfest in Schanze in aller Kürze beschreiben. Das hatten Wetter, Musik, das Essen sowie die Gäste und Beteiligten gemeinsam. Gemeinsam – das war dem Team der Hausbetreuer und Paten schon bei der Vorbereitung wichtig. Die Bewohner waren von Anfang bis Ende Teil des Ganzen. Sie kochten, grillten oder schenkten aus, sprachen mit Bürgerinnen und Bürgern aus der näheren und weiteren Umgebung und freuten sich über neue Kontakte.

Wolken gab es aber auch – manche sichtbar am Himmel, die anderen in den Gedanken der Bewohner.
Ein Jahr sind viele schon hier. Der sehr schleppende Fortgang ihrer Asylverfahren lastet auf Ihnen. In Gedanken sind sie immer wieder bei ihren Familien, die sie in ihrer Heimat zurücklassen mussten.


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Ein "neuer Nachbar" (Rafi) im Gespräch 
mit Anwohnern aus der Nachbarschaft

Der Grill im Dauereinsatz
(mit Bassil)

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Geschenkideen aus der Nähstube

Das internationale Buffet


In der Begrüßungsrede der Haussprecherin Stefanie Marx gab es somit auch kritische Töne, begleitet von Starkregen. Danach setzte sich die Sonne immer wieder in Szene, so dass - neben vielen anderen – auch Bürgermeister Willi Heider mit Familie zum Haus „Oberblissenbach 90“ kam.

Gezählt haben wir die Feiernden nicht, aber 150 Teller waren schnell verbraucht – Nachschub kam, auch an Gästen.
Rauchiger Geruch zog über das Grundstück. Der Grill war im Dauereinsatz, angefeuert von den „neuen Nachbarn“.

Die Vielfalt der Länder und Geschmacksrichtungen wurde auch am internationalen Buffet deutlich. Es gab u.a. syrische, afghanische sowie afrikanische Speisen und das Ganze in Eintracht mit Kirschstreusel und Kräuterbutter.


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Nebenbei konnten die Gäste sich auf Nachfrage die Räumlichkeiten ansehen, um einen ersten Eindruck zu gewinnen. Kleine in der Nähstube gefertigte Artikel fanden neue Besitzer, die bereitgestellten Spendendosen wurden rege genutzt.

Im Zelt konnten sich die Kinder schminken lassen und zwei Bands brachten nacheinander Stimmung hinein. Die Sonne setzte sich mehr und mehr durch und so wurde das Zelt zur Bühne für internationale Tanzeinlagen. Es wurde gehüpft, gegroovt, gerockt, gelacht und teilweise die Lieder mehr oder weniger lautstark mitgesungen. Ausgelassen konnten so alle in dieser Zeit ihre Probleme vergessen.


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Als das Sommerfest zu Ende ging, gab es noch viel zu tun. Es waren mehr Gäste gekommen als erwartet. Zufriedene und stolze Gesichter, wo man auch hinsah.

Vielen Dank an ALLE, die das Fest in irgendeiner Form mitgestaltet und geplant haben und somit zu dessen Gelingen beigetragen haben. Starke Leistung - starkes Fest.

 

(MW)